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Die Streuobstwiese
Ehrengast 2023

Name:
Streuobstwiese (auch Obstwiese, Obstgarten, Stückle, Bitz, Bangert, Bongert oder Bungert)

Größe:
Unterschiedlich, ein Baum, zwei Bäume, hundert Bäume

Aussehen:
Großkronige, verstreut stehende Bäume auf Wiese, Acker oder als Allee

Alter:
Mehrere Jahrhunderte in Verbdingung mit besonderen Handwerkstechniken, Bräuchen und Festen

Besondere Merkmale:
Viele verschiedene Arten: Apfel, Birne, Steinobst, Nüsse etc.
Unzählige Sorten – vermutlich mehrere Tausend – Bohnapfel, Gravensteiner, Lederapfel, Schöner aus Haseldorf
Heimat für viele, teils bedrohte Tier- und Pflanzenarten

Herkunft:
Ganz Europa: Deutschland, Österreich, Frankreich, Luxemburg, Spanien, Tschechien, Slowenien, Großbritannien, Irland, in der Schweiz und auch in anderen Teilen der Erde

Preise und Auszeichnungen:
Immaterielles Kulturerbe „Streuobstanbau“ seit 2021 in Deutschland, anerkannt von der deutschen UNESCO-Kommission (Link)

„Natürliche“ Feinde:
Fehlende Pflege, Baugebiete, zu wenige Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter

Beste Freunde:
Cider-Genießerinnen und -Genießer

Lieblingswort:
Genuss

Aussteller

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Streuobstwiese

Auf der „Streuobstwiese“ wurzeln in unregelmäßigen Abständen „verstreut“ großwüchsige Obstbäume vieler Arten und Sorten, wie Apfel-, Walnuss- oder Olivenbäume. Auch Einzelbäume an Wegen, Straßen und Böschungen sowie Baumreihen zählen zum „Streuobst“. Neben dem großen Sortiment an alten Obstsorten fühlen sich dort viele teils bedrohte Tier- und Pflanzenarten wohl

Blütentraum

Die „Streuobstwiese“ ist die ursprüngliche Form des Obstanbaus. Vor etwa 2.000 Jahren brachten die Römer den Obstanbau nach Mitteleuropa. Stellen Sie sich eine blühende Obstwiese im Frühjahr vor oder die leuchtenden Früchte mit roten Backen im Herbst. Das ist der Ehrengast 2023. Ganz Europa profitiert von dieser wunderschönen Landschaft die vielerorts die regionale Identität prägt.

Kulturerbe

Die „Streuobstwiese“ ist zwar jahrhundertealt, aber nicht von gestern. Fleißige Menschen bewirtschaften ihre Bestände und entwickeln so die Kulturlandschaft Jahr für Jahr weiter. Und wer arbeitet, darf auch feiern – gerne mit einem guten Schluck Cider, Cidre oder Most: Traditionelle Feste und Märkte zeigen das Kulturhandwerk rund um Wiese und Obst. Kein Wunder, dass der Streuobstanbau daher seit 2021 von der UNESCO-Kommission in Deutschland anerkanntes immaterielles Kulturerbe ist (Link).

Genussrausch

Sorten, Sorten, Sorten und Biodiversität. Genau diese Vielfalt zeichnet Streuobst aus und macht die Früchte zum idealen Cider-Rohstoff. Egal ob fruchtbetont, prickelnd, vollmundig oder würzig – für jeden Geschmack findet sich die passende Sorte und Mischung auf der Streuobstwiese

Ehrentag

Immer am letzten Freitag – 28. April 2023 – und dem darauffolgenden Wochenende feiert Europa den „Tag der Streuobstwiese“. Neben zahlreichen Aktionen wie Produktverkostungen, Führungen oder Festen sind die „Streuobstwiese“, Produzentinnen und Produzenten und deren köstliche Getränke in diesem Jahr der Ehrengast auf der CiderWorld in Frankfurt – im Herzen Europas!

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#streuobstueberall #orchardseverywhere

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