Copyright Edel Sider & Yrjan Olsnes

Norwegen

Ehrengast 2022

Alde Sideri
Apal Sideri
Egge Gaard
Eiane Gard
Hardangergutane
Hardanger Saft og Siderfabrikk
Hauksfrukt Company
Helleland Gard
Kvestad Sideri
Lien Gaard
NeRo
OmCider
Sekse Garden
Store Naa Siderkompani
Ulvik Frukt & Sideri

Stand E25

Die heutige Sider-Produktion, die man in ganz Südnorwegen findet, ist eigentlich ein sehr neues Phänomen in der Geschichte des norwegischen Obstweins. Vor der Gründung des staatlichen Weinmonopols (Vinmonopolet) im Jahr 1921 gab es einen Zeitraum von über 30 Jahren, in dem Sider (Apfelwein) in die Kategorie der Obstweine aufgenommen wurde. Über 80 Jahre lang war nicht der Apfel die Hauptzutat des dominierenden Obstweins, sondern Rhabarber. Das damalige Sider-Geschäft (1890-1920), vor allem in Hardanger, ging nach der Einführung der Alkoholvorschriften, die die Grundlage für das Vinmonopolet bildeten, größtenteils in Konkurs. Aber für die Erzeuger von Obstwein aus Rhabarber wuchs der Markt und wurde zum Hauptkonkurrenten für importierten Wein oder vor allem „hetvin“, auf Englisch „fortified wine“ genannt (Sherry, Port, Madeira usw.).

In den 1990er-Jahren kam, vor allem in Hardanger, die Idee auf, wieder Cider nach modernen Methoden zu produzieren. 2009 wurde in Hardanger PDO (Protected Designation of Origin) unter dem Namen „Sider aus Hardanger“ für damals sechs noch existierende Produzenten eingeführt.

Mittlerweile gibt es in Norwegen wieder rund 35 Sider-Produzenten. Die Zahl wächst stätig und es wird erwartet, dass sie in den kommenden Jahren auf 50 steigen wird.

Freut Euch auf erstklassige Siders von rund 15 Produzenten aus Norwegen, dem Ehrengast CiderWorld’22 Frankfurt.

Wenn Du mehr über die Geschichte der Norwegischen Sider-Produktion erfahren möchtest, lies den Artikel „The Norwegian Cider Revolution“ von Bernt Bucher-Johannessen (General Manager of Hanen, Oslo):

Unterstützt von